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ABC - Liste
Diese ist eine tolle Lernhilfe, wenn es darum geht, die Vernetzung im Gehirn anzuregen. Es werden zu einem ausgewählten Thema durch das gesamte Alphabet dazu passende Begriffe gesucht. Es muss nicht auf die Reihenfolge geachtet werden.
Die Liste lässt sich auch sehr gut zu zweit oder in kleinen Gruppen spielen, ähnlich wie Stadt-Land-Fluss. Dabei wird gleichzeitig gegrübelt und hinterher verglichen.
Das macht den meisten Kindern viel Spaß!
Lernen - Checkliste
Worauf muss ich achten, wenn ich lerne oder Hausaufgaben mache?
Die Checkliste beinhaltet Infos zu den grundlegenden Voraussetzungen, die es zu beachten gilt, damit es mit dem Lernen losgehen kann.
Probieren Sie es aus!
Wochenplan - Vorlage
Hier finden Sie eine Vorlage für einen Wochenplan, den Sie gerne herunterladen und in beliebiger Menge ausdrucken können.
Er eignet sich optimal für die Planung und Einteilung vor Prüfungen und Tests.
Viel Erfolg!
Hochsensibilität
Die Welt mit feineren Sinnen erleben
Was ist Hochsensibilität?
Wir werden im Alltag von unzähligen Reizen überflutet: Bilder, Gerüche, Geschmäcker, Geräusche. Unser Gehirn filtert diese Reize, um eine Überlastung unseres Nervensystems zu vermeiden.
Bei hochsensiblen Menschen jedoch ist dieser Filter durchlässiger, sodass viel mehr Reize ins Gehirn gelangen. Aufgrund dieser Reizüberflutung werden Körper und Psyche schneller überlastet, Hochsensible sind daher öfters über-reizt, müde und erschöpft. Oft zeigt sich diese Überreizung auch in Stimmungsschwankungen, Aggression, starker Unruhe oder einem großen Rückzugsbedürfnis.
Woran erkennt man hochsensible Kinder?
Viele hochsensible Kinder (HSK) sind eher ruhig, verträumt und zurückgezogen, andere wiederum sind laut und toben gerne mit anderen Kindern. Was HSK jedoch gemeinsam haben ist, dass sie generell sehr sensibel auf äußere Reize und kleinste Veränderungen reagieren, ein intensives Innenleben haben und sehr empfänglich für Stimmungen ihrer Umgebung sind. Sie sind in der Regel sehr empathisch und leiden oft stark mit anderen Menschen oder Tieren mit. Hochsensible Menschen nehmen ihre Umwelt intensiver wahr, haben starke innere Reaktionen und ein intensives Innenleben (intensive Gefühle, aber auch intensive Gedanken/Beschäftigung mit Sinnfragen).
Wie zeigt sich dies im Alltag? Ein paar Beispiele...
Wenn sich ein Kind in großen Menschenmengen nicht wohlfühlt, wenn es meist erst einmal im Hintergrund beobachtet, wenn es sich an Etiketten oder Materialien von Kleidungsstücken stört oder alle Schuhe drücken, die es anprobiert; wenn der erste Schulausflug großen Stress auslöst, wenn es erst nach Monaten Vertrauen zur Kindergärtnerin fasst, sehr empfindlich auf Lärm, Licht oder Gerüche reagiert; wenn es sich kleine Bemerkungen tage- oder wochenlang zu Herzen nimmt... dann ist es wahrscheinlich hochsensibel.
Ist der Stresspegel sehr hoch, können hochsensible Kinder emotional in sich zusammenfallen. Manche Kinder weinen dann, andere zeigen ein eher aggressives Verhalten.
Ist mein Kind hochsensibel?
Um Gewissheit zu erlangen, empfiehlt sich die Testung auf Hochsensibilität. Bei Kindern unter 10 Jahren werden Eltern-Fragebögen verwendet. Das Kind muss also bei der Testung nicht anwesend sein. In der Regel macht es Sinn, die Eltern mitzutesten, da die Veranlagung zu Hochsensibilität vererbt wird.
Mein Kind ist hochsensibel, was tun?
Ihr Kind braucht eine feinfühligere Erziehung und einfühlsamere Begleitung als weniger sensible Kinder. Es ist ratsam, sich mit der Thematik näher zu befassen (es gibt inzwischen eine gute Auswahl an Fachliteratur), um das eigene Kind besser verstehen und folglich besser begleiten zu können. Auch Begleitung durch einen Coach, der mit dem Thema vertraut ist, ist für viele Eltern eine wertvolle Unterstützung.
Ein paar generelle Tipps für Eltern hochsensibler Kinder:
- Unterzuckerung vermeiden (immer kleine Snacks wie Nüsse dabei haben)
- Diese Kinder nicht zu sehr maßregeln, kleine Hinweise reichen meist schon (Gefahr: Widerstand/Rückzug)
- HSK brauchen noch mehr (ernst gemeintes!) Lob
- Rückzugsmöglichkeiten schaffen; Reizüberflutung meiden (sowohl zu Hause/privat als auch in der Schule)
- Veränderungen frühestmöglich besprechen, das Kind gut darauf vorbereiten
- Selbstfürsorge lernen! → eigene Bedürfnisse erkennen, nach außen Grenzen setzen
- Lehrerin bei Bedarf informieren, kindliche Bedürfnisse kommunizieren
- Hochsensibilität annehmen, Vorteile erkennen (intensiveres Erleben, Einfühlen in Andere, vieles „zwischen den Zeilen“ erkennen, was Nicht-HS-Personen verborgen bleibt...), dabei aber lernen, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen (Gefahr: Über-Anpassung und damit ständige Überforderung bis hin zu Burnout) – erkennen: man muss nicht immer mit dem Mainstream schwimmen
- Dem Kind vermitteln: du bist ok so wie du bist!
- Gegenüber Nicht-HS-Personen gibt es viel Aufklärungsbedarf bzw. muss oft immer wieder eingefordert werden, was für das HSK wichtig und notwendig ist.
Lesetipps: Elaine Aron („Das hochsensible Kind“), Rolf Sellin („Mein Kind ist hochsensibel – was tun?“)
Hochsensibilität ist eine Gabe, sobald man sie als Geschenk annimmt und mit ihr umzugehen weiß.
Mein Angebot dazu:
Testung auf Hochsensibilität
Lern - und Familiencoaching für hochsensible Kinder und deren Eltern
Lerncoaching
Was wäre wenn... Lernen auch leichter ginge?
In meiner Praxis erlebe ich, wie viele Kinder und Jugendliche mit den täglichen Herausforderungen des Lernens nicht oder nur unter größter Mühe zurecht kommen.
Manchmal berichten sie, dass sie stundenlang lernen, am Ende aber doch keine befriedigenden Resultate bei Schularbeiten und Tests herauskommen. Andere Klienten können zwar "gute Noten" vorweisen, empfinden das Lernen aber als übermäßig mühsam und anstrengend und den Druck, der damit einhergeht als sehr belastend. Allen gemeinsam ist das Empfinden, Lernen sei beschwerlich und also mit vielen negativen Gedanken und Gefühlen verbunden. Daraus resultieren dann Frust und Stress, was wiederum sehr kontraproduktiv auf den Lernprozess wirkt.
In allen diesen Fällen kann Lerncoaching sehr gut helfen. Oft sind es nur einige wenige Coachingeinheiten, die schon so viel bewirken, dass die Jugendlichen wesentlich effizienter und leichter lernen. Sie sind endlich dazu in der Lage, sich eine optimale Lernsituation zu schaffen, sich besser zu organisieren und müssen mit den entsprechenden Lernmethoden insgesamt weniger Zeit zum Lernen aufwenden - haben also mehr von ihrer ohnehin meist schon sehr eingeschränkten Freizeit. Nebenbei stärken die Fähigkeiten zur Selbstorganisation und Eigenverantwortung, die durch das Lerncoaching gefördert werden, auch das Selbstvertrauen.
Nicht zuletzt wird Lernen endlich positiver erlebt, wenn Stress und Frust wegfallen. Dies empfinde ich persönlich nicht nur als sehr schön, sondern auch als enorm wichtig. Wir sind Menschen, die lebenslang lern-fähig sind, so erzählen es uns die Hirnforscher. Von Geburt an lernen wir und bis wir in die Schule kommen geschieht dies auch durchwegs mit Freude. Lernen gehört zum Mensch-Sein dazu. Wenn wir nicht immer noch dazu lernen und uns weiter entwickeln, verkümmert unser inneres Potenzial.
Ich sehe es daher als eine meiner wichtigsten Aufgaben in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, diese Freude am Lernen wieder zu wecken, die in ihnen allen schlummert - damit sie in der Lage sind, ihr volles Potenzial zu leben, weit über das schulische Lernen hinaus.
Lernen neu erleben
Die Freude am Lernen wiederentdecken...
Wenn wir uns kleine Kinder ansehen, dann erkennen wir, dass sie eine enorme Entdeckerfreude in sich tragen. Sie sind neugierig und wissbegierig, wollen alles erforschen und ausprobieren. Sie haben einen ganz natürlichen Drang zu lernen!
Im Kindergartenalter kann man diese Lust am Lernen bei den Kindern in der Regel noch sehr gut beobachten. Sobald sie in die Schule kommen, lässt sich jedoch oftmals über die Monate und Jahre eine individuell unterschiedlich stark ausgeprägte Abnahme der Lernfreude beobachten. Warum ist das so?
Zwang und Druck hemmen die Freude am Lernen
Schule wie sie heute ist, kann nicht auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Kinder eingehen. Dazu fehlen die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten bei Klassengrößen von 20 Kindern und mehr. Das Ausmaß der Lerninhalte und der organisatorische Aufwand für Lehrer werden zudem immer größer, während die Zeit für individuelle Begleitung, Unterstützung und Zuwendung kontinuierlich schrumpft. Dies bedeutet, dass keine Rücksicht darauf genommen werden kann, in welcher Art und Weise die einzelnen Schüler am besten lernen und was jeder Einzelne gerade braucht. Denn es ist so: manch einer lernt am besten, wenn er Inhalte erklärt bekommt, ein anderer braucht ein klares Bild dazu, wieder ein anderer muss etwas ausprobieren, anfassen oder über das Thema selbst sprechen. Und vielen Kindern hilft es schon enorm, wenn sie sich bewegen dürfen! Stattdessen müssen sie nun über Stunden ruhig sitzen und ihren natürlichen Bewegungsdrang unterdrücken.
Lerntechniken werden in der Schule so gut wie gar nicht vermittelt. Kaum jemand weiß, WIE Lernen geht! Der immer noch vorherrschende Frontalunterricht ist zudem meist wenig anregend. Die Zeit, das Gelernte zu verarbeiten und zu verstehen, ist für viele Schüler schlichtweg zu kurz bemessen. Ehe ein Inhalt verstanden und sicher verankert wurde, kommt schon das nächste Thema dran. Es herrscht ein enormer Leistungsdruck, den Anforderungen der Schule gerecht zu werden. Sobald jedoch Druck vorhanden ist, geht die Freude verloren, die Motivation überhaupt noch zu lernen, sinkt und mit der Zeit können so Lernschwierigkeiten entstehen...
Was wirklich wichtig ist für das Lernen
Lernen ist, wie gesagt, grundsätzlich ein natürliches Bedürfnis. Beim Erlernen von Kulturtechniken wie Lesen und Schreiben jedoch sieht es ein wenig anders aus. Die Umwelt zu erforschen, sprechen und gehen zu lernen oder das Bedürfnis nach Zuwendung etwa sind natürliche Bedürfnisse. Doch die sogenannten Kulturtechniken fallen in eine andere Kategorie, sie sind nicht unmittelbar für unser (Über-)Leben wichtig, daher braucht es hier eine zusätzliche Motivation.
Diese entsteht in erster Linie über Beziehung. Daher ist der erste und damit wichtigste Schritt zu positivem Lernen eine positive, förderliche Beziehung, die geprägt ist von Verständnis, Respekt und Mitgefühl. Auf Grundlage einer solchen Beziehung kann sich das Kind dem Lernen schrittweise (wieder) öffnen.
Deshalb steht für mich die Beziehung zu meinen Klienten an erster Stelle. In einer respektvollen, positiven Atmosphäre, in der das Kind mit all seinen Bedürfnissen wahrgenommen und geachtet wird, kann Lernen wieder neu erlebt werden.
Druck, Zwang und die daraus resultierende Angst zu versagen wirken sich negativ auf das Lernen aus, hemmen die Merkfähigkeit und führen automatisch zu Misserfolgen, welche wiederum das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schwächen. Ein Teufelskreis entsteht, aus dem es schwierig ist, wieder heraus zu finden. Eltern stehen diesem Teufelskreis in der Regel ziemlich hilflos gegenüber. Festgefahrene Verhaltensmuster auf beiden Seiten machen eine Veränderung schwierig.
Mit Lernmethoden und -techniken, die rasche Erfolgserlebnisse bewirken und das Selbstvertrauen stärken sowie einem spielerischen Training der Basisfertigkeiten wird Lernen wieder mit Spaß und Leichtigkeit verknüpft und Lernblockaden werden abgebaut. Im Zentrum meiner Arbeit steht dabei immer die Selbständigkeit meiner Klienten und die Hilfe zur Selbsthilfe.
Eltern als wichtigste Lernbegleiter
Da gerade bei Kindern die Unterstützung durch die wichtigsten Bezugspersonen von immenser Bedeutung ist, beziehe ich die Eltern so weit wie nötig und möglich mit ein. Das Kind braucht auch außerhalb der Trainingsstunden Unterstützung bei der Anwendung neuer Lerntechniken und bei der Umsetzung neuer Strategien und Methoden. Oft macht es zudem Sinn, wenn die Eltern sich eigener Glaubenssätze und Verhaltensmuster bewusst werden, die das gemeinsame Lernen mit dem Kind bislang erschweren.
Wenn Kinder die Freude am Lernen verlieren und Symptome entwickeln - sei es körperlich oder auch psychisch in Form von Ängsten, Depressionen, Aggressionen, Verhaltensauffälligkeiten, Schulverweigerung oder ähnlichem - ist es höchste Zeit zu handeln. Diese Kinder brauchen dringend Hilfe und Unterstützung. Je früher, desto besser. Denn jedes Kind möchte lernen und gibt sein Bestes. Dies sollten wir Erwachsenen nicht vergessen. Unsere Aufgabe als Eltern von Schulkindern ist es auch die Kinder vor Überforderung so gut wie möglich zu schützen. Wir dürfen und sollten Lehrern rückmelden, wenn etwas dem Kind zu viel ist, wenn es etwas belastet oder wenn wir merken, dass ihm etwas nicht gut tut. Dadurch schaffen wir einerseits immer wieder etwas Luft und ermöglichen hier und da auch kleine oder größere Verbesserungen. Andererseits fühlt sich unser Kind von uns - seinen wichtigsten Bezugspersonen - ernst genommen und verstanden, wenn es bemerkt, dass wir uns für es einsetzen . Dies stärkt das Vertrauen und insgesamt die Eltern-Kind-Beziehung - das wichtigste Gut, das wir mit unseren Kindern haben.